Gestohlen, abtransportiert, zurückgekehrt : : Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau im Zweiten Weltkrieg.

Die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau mit ihren bedeutenden Beständen an Deutscher, Flämischer und Niederländischer Malerei existierte erst zwölf Jahre, als der Zweite Weltkrieg begann. Nach den einschneidenden Verlusten von Werken der Klassischen Moderne und des Bauhauses durc...

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Bibliographic Details
Superior document:Studien zu kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern ; v.2
:
Place / Publishing House:Gottingen : : Vandenhoeck & Ruprecht,, 2020.
©2020.
Year of Publication:2020
Edition:1st ed.
Language:German
Series:Studien zu kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern
Physical Description:1 online resource (455 pages)
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505 0 |a Intro -- Titel -- Impressum -- Inhalt -- Vorwort der Herausgeber -- Einleitung -- Zur Aktualität kriegsbedingter Verluste von Gemälden der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau -- I Das erste Jahrzehnt während der Weimarer Republik und der NS-Diktatur - Die Verluste durch die Konfiszierung sog. "Entarteter" Kunst -- II Erste Maßnahmen zum Schutz der Kunstwerke -- 1 Der Beginn der Auslagerung vor dem 1. September 1939 -- 1.1 Der Kunstschutz im Kontext der Luftschutzgesetzgebung und -maßnahmen -- 1.2 Die Richtlinien zum Kunstschutz vom 26. August 1939 -- 1.3 Die Kunstschutzmaßnahmen in Dessau seit 1938 -- 2 Rückblick auf das Jahr 1934 - Die ersten museumsspezifischen Überlegungen zum Luftschutz von Kulturgut -- 3 Das Schloss Zerbst als erster Auslagerungsort -- 4 Sicherstellungen in Dessau außerhalb des Palais Reina -- 4.1 Tresorraum der Landeshauptkasse im Landesbehördenhaus -- 4.2 Luftschutzbunker in Dessau-Süd -- 5 Ein nicht realisierter Vorschlag zum Schutz von Kulturgut in Anhalt -- 6 Die Fortsetzung der Luftschutzmaßnahmen -- 6.1 Weitere Luftschutzmaßnahmen am Palais Reina -- 6.2 Die Luftschutzmaßnahmen im Jahr 1942 und ihr Stand im Frühjahr/Sommer 1942 -- 7 Die Gemälde in der Filialgalerie im Schloss Oranienbaum -- III Fortsetzung der Sicherungsmaßnahmen und Auslagerung -- 1 Zur Organisation der Sicherstellung und Auslagerung -- 1.1 Zum Galeriepersonal -- 1.2 Modalitäten der Verpackung und des Transportes -- 1.3 Zur Organisation der Unterbringung -- 2 Der weitere Verlauf der Auslagerung - Die Dezentralisierung der Unterbringung außerhalb der Stadt Dessau -- 2.1 Die Auslagerung im Salzbergwerkschacht Solvayhall bei Bernburg/Anhalt -- 2.2 Die Auslagerungsorte im Kreis Zerbst, Kreis Coswig und im Harz -- 2.3 Zwei Auslagerungsorte in Schlesien bis September 1944 -- 2.4 Der Auslagerungsort Burg Rabenstein im Fläming. 
505 8 |a 3 Im Palais Reina verbliebene Werke -- 4 Die Gemäldegalerie im Palais Reina und die Präsentation von Ausstellungen während des Krieges -- 5 Die Zerstörung des Palais Reina am 28. Mai 1944 -- 5.1 Nach der Zerstörung -- 5.2 Die provisorischen Unterkünfte der Gemäldegalerie nach 1944 bis 1948 -- 6 Verdunklungen am Palais Reina während der Kriegsjahre -- 7 Untersuchungen über die Einwirkung chemischer Kampfstoffe auf Gemälde -- 8 Der "Führerauftrag Monumentalmalerei" -- 9 Kunstwerke als Leihgaben in Ämtern und Behörden -- IV Die Lage zum Ende des Krieges -- 1 Die drohende Vernichtung der ausgelagerten Kunstwerke durch den Sprengbefehl des Gauleiters Jordan -- 2 Der weitere Verbleib der Kunstwerke - Die Situation in den Auslagerungsorten und der Rücktransport der dort verbliebenen Kunstwerke nach Dessau -- 2.1 Die Bemühungen von Peter Foerster um die ausgelagerten Kunstwerke nach Kriegsende -- 2.2 Aufstellung der dokumentierten Rücktransporte -- 3 Fahndungen nach gestohlenen Kunstwerken -- 4 Die Situation der in Solvayhall ausgelagerten Bestände -- 4.1 Die Diebstähle durch unbekannte Personen und die Inspektionen der westlichen Alliierten -- 4.2 Der Abtransport aus Solvayhall durch die Trophäenbrigaden des Kunstkomitees -- 4.3 Zur Argumentation der Alliierten angesichts ihres Umganges mit Sammlungsbeständen deutscher Museen -- V Ein neues Domizil für die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau - Das Palais Bose -- VI Die Rückkehr der 1946 abtransportierten Kunstwerke nach Dessau 1958/59 - Das existentiell wichtigste Ereignis für die Gemäldegalerie und ihre Bedeutung als renommiertes Kunstmuseum nach 1945 -- VII Schlussbetrachtungen -- Tafeln I -- VIII Dokumentation -- 1 Zur Quellen- und Aktenlage. Bemerkungen und Erläuterungen zur Auflistung der Verluste -- 2 Verzeichnis der Verluste. 
505 8 |a 2.1 Weitere Verluste: Gemälde der AGD, die zunächst im Palais Reina ausgestellt waren, anschließend sich im Schlossmuseum Zerbst oder Schloss Oranienbaum befanden (VZO) -- 2.2 Weitere Verluste: Gemälde aus dem Kunstbesitz der Stadt Dessau, die sich nachweisbar im Palais Reina befanden und deren Verbleib bisher nicht eindeutig geklärt werden konnte, wobei ein kriegsbedingter Verlust nicht auszuschließen ist (VZK) -- 2.3 Corrigenda zu bisher als Kriegsverluste geführten Gemälden -- 3 Auslagerungsorte der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau 1939-1945: Gemälde -- Tafeln II -- Anhang -- Danksagung -- Quellenverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Bildnachweis -- Personenregister. 
520 |a Die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau mit ihren bedeutenden Beständen an Deutscher, Flämischer und Niederländischer Malerei existierte erst zwölf Jahre, als der Zweite Weltkrieg begann. Nach den einschneidenden Verlusten von Werken der Klassischen Moderne und des Bauhauses durch ihre Konfiszierung als ?Entartete Kunst" 1937 folgten durch die Kriegsereignisse Verluste weit größeren Ausmaßes, darunter von Werken Albrecht Dürers, Lucas Cranachs d. Ä., Pieter Brueghels d. J. Sie wurden zerstört, gestohlen oder im Auslagerungsort Solvayhall bei Bernburg abtransportiert. Das Palais Reina, das Domizil der Dessauer Gemäldegalerie im Zentrum der Stadt, wurde bei dem Luftangriff am 28. Mai 1944 zerstört.0Der vorliegende Band stellt die Ergebnisse langjähriger Recherchen zu den Kriegsverlusten von Gemälden der Anhaltischen Gemäldegalerie vor. Er behandelt erstmals umfassend die Sicherungs- und Auslagerungsmaßnahmen während des Krieges im Kontext des nationalsozialistischen Kunstschutzes und der zentralen Anordnungen.sowie das Schicksal der Kunstwerke zum Kriegsende. Wie aktuell die Thematik nach wie vor ist, zeigt die Rückkehr von drei aus der Auslagerung in Solvayhall gestohlenen Gemälden im Jahr 2015 ? 70 Jahre nach Kriegsende. 
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